01. Mai 2026 BSA Aachen – Tag der Arbeit in Aachen: Vernetzung stärken, Rechte sichern
Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai präsentierten sich die Beratungsstelle Arbeit und „Arbeit in Transformation“ der StädteRegion Aachen sowie die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gemeinsam auf der Kundgebung in Aachen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts stand das Thema „Lohn“ – insbesondere im Spannungsfeld zwischen Existenzminimum und der Notwendigkeit aufstockender Sozialleistungen.
Ein interaktives Element bildete eine Umfrage unter den Besucherinnen und Besuchern. Sie waren eingeladen zu schätzen, welcher Lohn in Aachen erforderlich ist, um ohne ergänzende Sozialleistungen auszukommen. Die Ergebnisse und die daran anschließenden Gespräche machten deutlich, wie groß die Diskrepanz zwischen tatsächlichen Einkommen und realen Lebenshaltungskosten ist. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, fundierte Informationen zu vermitteln und verbreitete Missverständnisse abzubauen.
Besonders eindrücklich wurde dabei die Situation von Familien: Selbst eine vierköpfige Familie ist häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen, obwohl ein Elternteil in Vollzeit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zum Mindestlohn nachgeht. Diese Realität verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen im Niedriglohnsektor und unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Beratungsarbeit.
Im direkten Austausch mit Betroffenen wurde zudem auf problematische Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht. So berichtete ein Besucher von den besonderen Abhängigkeiten in der Hotel- und Gaststättenbranche, wo Beschäftigungsverhältnisse oft mit dem
Aufenthaltsstatus verknüpft sind. Diese Konstellation begünstigt Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht, etwa bei der Zahlung des Mindestlohns, der Gewährung von Urlaub oder der Einhaltung von Arbeitszeiten. Aus Angst vor dem Verlust ihres Aufenthaltsstatus verzichten viele Betroffene darauf, ihre Rechte einzufordern.
Hier zeigt sich die zentrale Bedeutung der Beratungsstelle Arbeit: Mit ihrer hohen Kompetenz im Sozial- und Arbeitsrecht bietet sie nicht nur individuelle Unterstützung, sondern wirkt auch präventiv durch Aufklärung und Sensibilisierung. Durch die enge Vernetzung mit Partnerorganisationen wie „Arbeit und Leben“ können Betroffene gezielt weitervermittelt und umfassend begleitet werden.
Der gemeinsame Auftritt am 1. Mai machte deutlich, wie wichtig diese Kooperationen sind. Nur durch starke Netzwerke und fachkundige Beratung können Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen wirksam unterstützt und ihre Rechte nachhaltig gestärkt werden.
Ein interaktives Element bildete eine Umfrage unter den Besucherinnen und Besuchern. Sie waren eingeladen zu schätzen, welcher Lohn in Aachen erforderlich ist, um ohne ergänzende Sozialleistungen auszukommen. Die Ergebnisse und die daran anschließenden Gespräche machten deutlich, wie groß die Diskrepanz zwischen tatsächlichen Einkommen und realen Lebenshaltungskosten ist. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, fundierte Informationen zu vermitteln und verbreitete Missverständnisse abzubauen.
Besonders eindrücklich wurde dabei die Situation von Familien: Selbst eine vierköpfige Familie ist häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen, obwohl ein Elternteil in Vollzeit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zum Mindestlohn nachgeht. Diese Realität verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen im Niedriglohnsektor und unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Beratungsarbeit.
Im direkten Austausch mit Betroffenen wurde zudem auf problematische Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht. So berichtete ein Besucher von den besonderen Abhängigkeiten in der Hotel- und Gaststättenbranche, wo Beschäftigungsverhältnisse oft mit dem
Aufenthaltsstatus verknüpft sind. Diese Konstellation begünstigt Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht, etwa bei der Zahlung des Mindestlohns, der Gewährung von Urlaub oder der Einhaltung von Arbeitszeiten. Aus Angst vor dem Verlust ihres Aufenthaltsstatus verzichten viele Betroffene darauf, ihre Rechte einzufordern.
Hier zeigt sich die zentrale Bedeutung der Beratungsstelle Arbeit: Mit ihrer hohen Kompetenz im Sozial- und Arbeitsrecht bietet sie nicht nur individuelle Unterstützung, sondern wirkt auch präventiv durch Aufklärung und Sensibilisierung. Durch die enge Vernetzung mit Partnerorganisationen wie „Arbeit und Leben“ können Betroffene gezielt weitervermittelt und umfassend begleitet werden.
Der gemeinsame Auftritt am 1. Mai machte deutlich, wie wichtig diese Kooperationen sind. Nur durch starke Netzwerke und fachkundige Beratung können Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen wirksam unterstützt und ihre Rechte nachhaltig gestärkt werden.